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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Lambert bestätigt seiner Mutter, der Kaiserin Ageltrude, den gesamten Besitz mit der Erlaubnis, darüber zu ihrem Seelenheil frei zu verfügen (domnus Guido et Lambertus imperatoribus, qui fuerunt virum atque filium meum, per eorum precepta mihi confirmaverunt et consensum prebuerunt, ut de omnes res meas licentia et potestate habuisse pro anima mea dare et iudicare vel disponere in omnibus, quomodo auf qualiter voluisset).

Überlieferung/Literatur

Deperditum, erwähnt in der Charta der Ageltrude von 907 Dezember 11, Camerino, ed. Cronache della città di Fermo, S. 297f. (= Reg. 1214) (danach zitiert). - Druck: Schiaparelli, I Diplomi di Lamberto, Diplomi perduti, Nr. 10 S. 110-111 (mit Angabe weiterer älterer Drucke). - Reg.: Leporace, Ageltrude, Nr. 3 S. 175. Vgl. Reg. 1214.

Kommentar

Die Charta der Ageltrude war für das Kloster Sant'Eutizio in Campoli (Com. Preci, Prov. Perugia) zum Zwecke der Memorienstiftung für sich selbst, Wido und Lambert bestimmt; vgl. Leporace, a.a.O. - Die Urkunde Lamberts dürfte mit der Bestätigungsurkunde, die schon Wido seiner Gemahlin ausgestellt hat (Reg. 900), weitgehend identisch gewesen sein. Jedenfalls ist es nicht zwingend, mit Leporace, a.a.O., Nr. 2 S. 175, ein weiteres, verlorenes Präzept Widos für Angilberga anzunehmen. - Wahrscheinlich hat Lambert für seine Mutter noch öfters geurkundet; vgl. Regg. 1024 u. 1079.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. D1070, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0895-10-15_1_0_1_3_2_1073_D1070
(Abgerufen am 29.05.2017).