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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Testament des Bischofs Wibodo von Parma pro remedio animarum regum atque imperatorum, auch zu seinem und aller seiner Verwandten Seelenheil, in welchem er seiner Blutsverwandten, der Nonne Wulgunda, seinen gesamten Besitz überträgt mit der Maßgabe, daß dieser später an die Kanoniker und den Klerus der Kirche von Parma fällt. - Bitte an Papst, Kaiser und Erzbischof von Ravenna (vos domne papa vel domne imperator vel praesul Ravennatis), für die Einhaltung der Verfügung Sorge zu tragen. - Benedictus not. - a. imp. Wi. 2, Ind. 7.

Überlieferung/Literatur

Charta (iudicatum; testamenti traditionisque series), ed. Benassi, CD Parmensis I, Nr. 25bis S. 70-74.

Kommentar

Wibodo zählt schon unter Kaiser Ludwig II. zu den einflußreichsten Bischöfen Oberitaliens; vgl. B-Zi 183 u. 311. Zuletzt hat Karl III. für ihn geurkundet ( D Ka.III.171; vgl. B-Zi 769). Wido hat er zur Kaiserkrönung nach Rom begleitet; damals wird er mit dem Ehrenamt eines Erzkapellans belohnt; vgl. Reg. 900. Zu Wulgunda s. schon B-Zi 769; vgl. auch Regg. 1060, 1364 u. 1383. Zu der im Kontext erwähnten marchia Berengarii (ed. Benassi, S. 72) vgl. auch Reg. 921 (Kommentar). - Zu vergleichbaren bischöflichen Seelgerätstiftungen zugunsten der Könige vgl. Regg. 994,1013, † 1225, 1248, 1284 u. 1363.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 932, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0892-07-05_1_0_1_3_2_933_932
(Abgerufen am 23.07.2017).