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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Wido (II. von Spoleto und Camerino) bittet Papst Stephan (V.) um die Weihe des Elekten von Rieti.

Überlieferung/Literatur

Deperditum, erwähnt im Antwortschreiben des Papstes, MGH Epp. VII, Nr. 28 S. 349f. ( J-L 3446 = Kehr, IP IV S. 23 Nr. 3), bes. S. 349 Z. 21 f.: Lectis sagacitatis vestrae apicibus.

Kommentar

Eine genaue zeitliche Einordnung des Schreibens ist nicht möglich; man wird allenfalls vermuten dürfen, daß sich Wido vor seiner Abreise nach Westfranken (vgl. das folgende Reg.) an den Papst gewandt hat. - Stephan V. macht in seinem Schreiben, das ins Decretum Gratiani eingegangen ist (D. 63 c. 18, ed. Friedberg I, S. 239), die Weihe von der vorherigen Zustimmung des Kaisers abhängig. Zu der nicht unproblematischen Überlieferung dieses Schreibens und zu den sich in diesem Zusammenhang stellenden Fälschungsfragen vgl. Herbers, Leo IV., S. 86f.; s. auch B-Zi 74. - Vgl. noch Dümmler, Geschichte III2, S. 252; Hlawitschka, Widonen, S. 89 Anm. 235.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 856, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0887-00-00_1_0_1_3_2_857_856
(Abgerufen am 25.05.2017).