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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Wido (II. von Spoleto und Camerino), von Karl III. wegen Hochverrats in Haft genommen, entzieht sich der drohenden Verurteilung durch die Flucht. Daraufhin werden er und seine Anhänger von Karl III. ihrer Ämter und Lehen entsetzt, mit denen der Kaiser andere, weniger vornehme Getreue belehnt.

Überlieferung/Literatur

Vgl. B-Zi 710/II-III. - Nach Erchempert c. 79, ed. Waitz, S. 263, hätte Wido in Nonantola die Todesstrafe gedroht (capite plecteretur). Vgl. auch das vorige Reg.

Kommentar

Die Datierung der Ereignisse in die ersten Juniwochen geht von der Voraussetzung aus, daß die Restitutionsurkunde für Farfa vom 24. Juni (vgl. das folgende Reg.) erst danach ausgestellt wurde. - Vgl. neben der in B-Zi 710 genannten Literatur noch Wüstenfeld, Herzoge von Spoleto, S. 413f.; Hofmeister, Markgrafen, S. 367; Hlawitschka, Intentionen, S. 143; Hlawitschka, Widonen, S. 86f.; Krah, Absetzungsverfahren, S. 171f.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 838, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0883-06-24_1_0_1_3_2_839_838
(Abgerufen am 18.01.2017).