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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Graf Wido (II. von Camerino?), der einen Präkarievertrag mit dem Kanoniker Otbert über Besitzungen des Klosters Faverney (Diöz. Langres) abgeschlossen hat (Uuido comes ssuggessit [!] ... quandam praecariam factam inter se et canonicum quendam Otbertum nomine de rebus utique s. Mariae Fabriniacensis monasterii), läßt den Vertrag durch Karl III. urkundlich bestätigen.

Überlieferung/Literatur

D Ka.III.61. Vgl. B-Zi 697.

Kommentar

Das Originalpräzept Karls III. ist nach einem westfränkischen Präkarieformular vom Empfänger verfaßt und geschrieben, von der Kanzlei des Kaisers lediglich beglaubigt worden; vgl. Kehr, Vorbemerkung. - Kehrs Annahme, daß es sich bei dem Grafen Wido um den späteren Kaiser handelt, hat Hlawitschka, Widonen, S. 84 Anm. 221 mit dem Hinweis widersprochen, daß es sich auch um einen Angehörigen des burgundischen Widonenzweiges handeln könnte. Auch wissen wir nicht genau, wann Wido III. von Spoleto, der ebenfalls in Frage käme, gestorben ist (vor 883 Juli); vgl. Hlawitschka, a.a.O., S. 81; s. auch das folgende Reg.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 834, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0882-11-04_1_0_1_3_2_835_834
(Abgerufen am 25.03.2017).