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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Berengar (von Friaul?) interveniert zusammen mit Graf Walfred (von Verona), die als consiliarii Karls III. bezeichnet werden (interventu ac petitione Berengarii nec non et Uualfredi sublimium comitum dilectorumque fidelium et consiliariorum nostrorum), in der Urkunde des Kaisers zugunsten des Bischofs Wibodo von Parma und seiner Kirche.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in D Ka.III.32 ( B-Zi 656), bes. S. 55 Z. 7f.

Kommentar

Die Berengars Einfluß am Hof Karls III. dokumentierende Bezeichnung als consiliarius macht es wahrscheinlich, daß hier der Markgraf von Friaul gemeint ist und nicht der gleichnamige Graf (vgl. das vorige Reg.). Der nach Berengar genannte Graf Walfred (von Verona) gehört später zu Berengars engsten Vertrauten; vgl. Hlawitschka, Franken, S. 279-282; s. schon B-Zi 636 u.ö. Da er schon in Siena zusammen mit Berengar bezeugt ist ( B-Zi 653, vgl. das vorige Reg.), wird auch er zuvor in Rom bei der Kaiserkrönung zugegen gewesen sein. - Zu dem einflußreichen Bischof Wibodo von Parma s. B-Zi 656 und passim. Allgemein zum Consiliarius-Titel, der gerade in der Interventionsformel häufig vorkommt, s. Keller, Struktur, bes. S. 160, 170f., 209, 221. - Vgl. noch Hirsch, Erhebung, S. 143f.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 827, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0881-03-13_1_0_1_3_2_828_827
(Abgerufen am 25.03.2017).