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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Berengar (von Friaul) folgt seinem Bruder Unroch in der Markgrafschaft Friaul.

Überlieferung/Literatur

Keine direkten Nachrichten.

Kommentar

Wann Unroch, der wahrscheinlich keinen Sohn hatte ( Hirsch, Erhebung, S. 93), gestorben ist, ist nicht bekannt; im Sommer 872 ist er zum letzten Mal nachgewiesen; vgl. Hlawitschka, Franken, S. 134f., 277. Die Annahme Hirschs, Erhebung, S. 70,86, und Krahwinklers, Friaul, S. 269 Anm. 122, daß Unroch noch 874 die sterblichen Überreste seines Vaters nach Cysoing überführt habe (wegen der Charta der Gisela von 874 Juli 1, ed. De Coussemaker, Cartulaire de Cysoing, Nr. 5 S. 10, in der Gisela betont: pignora corporis senioris et coniugis mei dulcis memorie Evrardi per coadiutoris filii mei Unroch solatia ab Italicis partibus delata mihi conferens), ist nicht zwingend, da Gisela die Charta einige Zeit nach der Überführung ausgestellt haben kann. Berengar ist im Spätsommer 875 zum ersten Mal in Oberitalien bezeugt (Reg. 800). - Vgl. noch Dümmler, Gesta, S. 18; Dümmler, Geschichte III2, S. 15; Hofmeister, Markgrafen, S. 328; Hirsch, Erhebung, S. 92; Paschini, Vicende politiche, S. 46; Fasoli, I re d'Italia, S. XXV; Mor, L'età feudale I, S. 4; Hlawitschka, Franken, S. 277; Krahwinkler, Friaul, S. 270.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 799, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0872-00-00_1_0_1_3_2_799_799
(Abgerufen am 29.05.2017).