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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,2

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Berengar (von Friaul) wird im Kontext einer Urkunde seiner Mutter Gisela neben seinen beiden Brüdern Rudolf und Adelhard genannt (ceteras res a me in Galliis habitas inter tres infantes meos, Rodulfum videlicet et Berengarium nec non et te, dulcissime fili, Adelarde ... dividere). - a. r. Ka. (Karl d. Kahle) 29, Ind. 1.

Überlieferung/Literatur

Charta der Gisela von 868 April 15, ed. De Coussemaker, Cartulaire de Cysoing, Nr. 3 S. 7f., bes. S. 7 (zu 869).

Kommentar

Vitry-en-Artois, Dép. Pas-de-Calais. - Da die Charta der Gisela ohne Zeugenunterschriften überliefert ist, kann man nicht ausschließen, daß Berengar bei ihrer Anfertigung persönlich gar nicht anwesend war. Es läßt sich daher nur vermuten, daß er nach dem Tod seines Vaters (vgl. das vorige Reg.) das ihm testamentarisch zugewiesene niederrheinische Erbe tatsächlich angetreten hat; vgl. Fasoli, I re d'Italia, S. XXIV; Arnaldi, Berengario I, S. 2; Hlawitschka, Franken, S. 171. - Eberhard hat in dem von ihm selbst gegründeten Kloster Cysoing bei Noyon seine letzte Ruhestätte gefunden, was die Überlieferung dieser und der folgenden Urkunde (vgl. Reg. 798) im Chartular der Abtei erklärt. - Vgl. noch Hofmeister, Markgrafen S. 328 Anm. 2; Hirsch, Erhebung, S. 72.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,2 n. 797, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0868-04-15_1_0_1_3_2_797_797
(Abgerufen am 26.02.2017).