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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Karl bestätigt seiner Nichte Irmingard, die durch den Getreuen Winigis an ihn herangetreten ist, ihrem Sohn Ludwig und dessen Schwestern den Besitz, den Irmingard von ihrem Vater Kaiser Ludwig (II.) in verschiedenen Orten zu freiem Eigen erhalten hat (quas divae memoriae Hludouuicus augustus genitor ipsius ad proprietatem illi contulit), sowie ihren gesamten ererbten Besitz in Italien, Burgund und in der Francia (et quicquid ex diversis partibus tam in Italia quam Burgundia vel Frantia ... ipsi ... pertinet).

Überlieferung/Literatur

D Ka.III.165 ( M2 1756).

Kommentar

Karl hatte Irmingard, die Tochter Ludwigs II., wenige Wochen vorher in Kirchen empfangen und ihren Sohn Ludwig, den späteren Kaiser Ludwig III. d. Blinden, adoptiert ( M2 1749a); vgl. Ewig, Ludwig v. Vienne. - Von der erwähnten Schenkung Ludwigs II. hat sich keine Urkunde erhalten; vgl. Reg. 447.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 765, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0887-08-11_1_0_1_3_1_4994_765
(Abgerufen am 25.07.2017).