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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Stephan (V.) bestätigt Karl den Empfang seines am 30. März eingegangenen Schreibens, in dem dieser den Papst um die Entsendung von Legaten zu einem Treffen am 30. April in Alemannien gebeten hatte, betont aber, daß er kein Vertrauen in den unbedeutenden Überbringer des Briefes, der auch nicht die für die Entsendung der Legation notwenigen Zusicherungen habe geben können, habe (Quae [litterae] in ambiguitatem apud nos ob hoc devenerunt, primo quidem quia earum delator idoneus vestrae honorificentiae non habebatur, persona videlicet vilissima; secundo quia neque ad quid missi dirigi muniti deberentur, nec in epistola continebatur nec ipse verbotenus dicere sapiebat); auch sei die Zeit für die Entsendung der Delegation zu knapp bemessen. Er bittet daher um eine neuerliche Gesandtschaft in dieser Angelegenheit.

Überlieferung/Literatur

Schreiben Stephans V., Epp. VII, S. 340f. Nr. 14. - Reg.: J-E 3428.

Kommentar

Das bemerkenswerte Schreiben hat auch Eingang in die Kanonessammlung des Kardinals Deusdedit gefunden (Coll. can. IV, 183 [105], ed. v. Glanvell, S. 488). Vgl. das vorige Reg.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 763, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0887-04-00_1_0_1_3_1_4992_763
(Abgerufen am 18.10.2017).