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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Johannes (VIII.) ersucht Karl, das angekündigte Heer möglichst rasch unter einem fähigen Führer zum Kampf gegen die Sarazenen, die die Römische Kirche mehr und mehr bedrücken, zu schicken (ut hostilem exercitum, quem istas in partes venturum esse dixistis ..., cum omni velocitate ad auxilium nostrum dirigatis), und läßt ihm als Siegeszeichen einen Palmzweig übersenden (palmam, per quam signum datur victorie).

Überlieferung/Literatur

Schreiben Johanns VIII., Epp. VII, S. 245f. Nr. 278, bes. S. 245 Z. 18-20, 30. - Reg.: J-E 3345. Vgl. M2 1622a.

Kommentar

Da Palmzweige von den Päpsten nicht nur zu Palmsonntag verschickt wurden, sind die Überlegungen Mühlbachers, der eine Datierung zu 880 erwägt, nicht zwingend; vgl. Caspar, Epp. VII, S. 245 Anm. 4. - Die nachfolgenden Ereignisse zeigen, daß Karl auf das Hilfegesuch nicht weiter reagiert hat; vgl. noch Dümmler III2, S. 182f.; Hartmann III/2, S. 76f.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 658, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0881-03-29_1_0_1_3_1_4884_658
(Abgerufen am 30.03.2017).