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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Johannes (VIII.) bestätigt Karl den Empfang seines Schreibens, in dem dieser seine baldige Ankunft in Rom angekündigt hatte, kritisiert das übereilte Vorgehen Karls, kündigt eine Gesandtschaft an, die alle noch offenen Fragen klären soll und verbietet ihm, die Grenzen des Kirchenstaats zu überschreiten, solange dies nicht geschehen ist (iterum adque iterum inhibendo apostolica auctoritate precipimus, terminum s. Petri ad ingrediendum animum vestrum non incitetis, quousque predicti legati nostri ad nos revertantur omnia nobis renuntiaturi itemque alios ad vos transmittere curemus).

Überlieferung/Literatur

Schreiben Johanns VIII., Epp. VII, S. 235f. Nr. 267, bes. S. 236 Z. 5-8. - Reg.: J-E 3333. Vgl. M2 1609a.

Kommentar

Inwieweit Karl auf die päpstlichen Vorbehalte Rücksicht genommen hat, ist nicht bekannt; ein weitgehendes Entgegenkommen vermutet Hlawitschka, Widonen, S. 80. Vgl. noch Dümmler III2, S. 179f. (mit einer Übersetzung des Schreibens); Hartmann III/2, S. 75; Stengel, Entwicklung2, S. 239f.; Drabek, Verträge, S. 59.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 644, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0881-01-25_1_0_1_3_1_4870_644
(Abgerufen am 22.03.2017).