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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Der Missus Karlmanns, der Gastalde Dido, investiert im Auftrag Karlmanns (per iussionem dompni Karlomanni regis) das Kloster S. Sisto zu Piacenza unter Mitwirkung der päpstlichen Legaten, der Bischöfe Johannes (von Segni) und Paschalis (von Amelia), sowie des Bischofs Gerard von Lodi mit einer Reihe von Besitzungen. - Wido not. - a. in Bauuaria 3, in It. 2, Ind. 12. - Unterschrift u. a. des Dido qui iussione regia egi.

Überlieferung/Literatur

Aufzeichnung (in Form einer Charta), ed. Ficker, Forschungen IV, Nr. 15 S. 20; ed. CD Langob., Nr. 286 Sp. 481f. - Regg.: Astegiano, CD Cremonae I, Nr. 18 S. 29; Kehr, IP V, S. 491 Nr. 7. Vgl. D Kn.27.

Kommentar

Karlmann hatte die Besitzungen dem Kloster erst am 4. August geschenkt ( D Kn.27 = Reg. 573), wodurch sich die Einordnung zu Ende August ergibt. Die Legaten des Papstes, die im Juni 879 an Karlmann abgegangen waren (Reg. 567), waren in Fagedum, das an der Adda unweit Piacenza zu suchen ist ( Darmstädter, Reichsgut, S. 174, denkt an Fagi bei Lardara und Cornovecchio, Prov. Mailand), wieder auf der Heimreise. - Zu Dido s. schon Reg. 548. Zu Gerard von Lodi (bez. 876-889) vgl. schon Regg. 448 u. 462. Vgl. noch Manzini, I vescovi dell'antica Lodi, S. 61-63. - Vgl. auch Dümmler III2, S. 102f.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 577, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0879-08-00_3_0_1_3_1_4802_577
(Abgerufen am 30.05.2017).