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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Johannes (VIII.) fordert Karlmann inständig auf, für den Schutz der Römischen Kirche zu sorgen und ihr entweder persönlich zu Hilfe zu eilen oder aber ihr Hilfe zu verschaffen (aut per vos aut per saluberrimum consilium vestrum citius nobis subvenire omnimodo satagatis), und kündigt eine Gesandtschaft unter Führung der Bischöfe Johannes (von Segni) und Paschalis (von Amelia) an.

Überlieferung/Literatur

Brief Johanns VIII. an Karlmann, Epp. VII, S. 154f. Nr. 193. - Reg.: J-E 3256. Vgl. M2 1547a.

Kommentar

Bezeichnend für die verzweifelte Lage, in der sich der Papst damals befand, sind seine etwa gleichzeitigen Schreiben an Bischof Wibodo von Parma, Epp. VII, S. 145ff. Nr. 181 u. Nr. 186 ( J-E 3245 u. 3250), in denen er den Bischof auffordert, seine Legaten entweder persönlich zu begleiten oder ihnen einen geeigneten Vertrauten mit auf den Weg zum ostfränkischen Hof zu geben. Zuletzt waren im Mai Beauftragte Wibodos am Hof Karlmanns in Altötting nachweisbar; vgl. Reg. 560. - Vgl. Dümmler III2, S. 102-104; Hartmann III/2, S. 66f.; Tellenbach, Thronfolge, S. 291. - Zu den beiden Legaten s. auch Reg. 577; Riesenberger, S. 162.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 567, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0879-06-07_1_0_1_3_1_4792_567
(Abgerufen am 19.02.2017).