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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Johannes (VIII.) wirft Karl (III.) die (875 erfolgte) Plünderung des Klosters S. Salvatore in Brescia und des dort verwahrten Schatzes der Kaiserin Angilberga vor und fordert ihn unter Androhung der Exkommunikation auf, das Geraubte innerhalb von 60 Tagen durch Boten nach Rom zu schicken.

Überlieferung/Literatur

Schreiben Johanns VIII., Epp. VII, S. 41f. Nr. 43. - Regg.: J-E 3084; Kehr, IP VI/1, S. 322 Nr. 2.

Kommentar

Am selben Tag hat Johannes VIII. auch an die Kaiserin Angilberga geschrieben und sie zur Treue gegenüber Karl d. Kahlen aufgefordert (Epp. VII, S. 43f. Nr. 44). Daß sich Johannes VIII. gerade damals an Angilberga erinnert, steht vielleicht in Zusammenhang mit dem Testament der Kaiserin, das von März 877 datiert und das auch von zwei Missi Karls d. Kahlen unterzeichnet wurde (Reg. 513). Vgl. noch Dümmler III2, S. 48. Vgl. auch Reg. 480.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 512, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0877-03-27_1_0_1_3_1_4731_512
(Abgerufen am 21.07.2017).