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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Johannes (VIII.) bittet Karl abermals eindringlich, angesichts der trostlosen Lage der Römischen Kirche so schnell wie möglich ihm gegen die Sarazenen und die übrigen Feinde der Kirche zu helfen, empfiehlt ihm seine Legaten, die Bischöfe Petrus (von Fossombrone) und Petrus (von Sinigaglia), und schickt ihm einen Palmzweig.

Überlieferung/Literatur

Zwei Schreiben Johanns VIII. von 877 Februar 10 bzw. 13, Epp. VII, S. 29f. Nr. 31, S. 31f. Nr. 32. - Regg.: J-E 3077 u. 3079. Vgl. auch das am 10. Februar an die Kaiserin Richilde sowie das am 27. Februar an Erzbischof Anspert II. von Mailand ergangene Schreiben (ebd. S. 32-35 Nr. 33 u. 35).

Kommentar

Die päpstliche Gesandtschaft, die die genannten Schreiben überbrachte, war zu Ostern 877 (7. April) am Hof in Compiègne; vgl. die in Reg. 509 genannte Lit. Zu Petrus von Fossombrone s. schon Reg. 505; zu Petrus von Sinigaglia vgl. Riesenberger, S. 217-219; s. auch Regg. 610 u. 693. - Zur Tradition der Übersendung der Palmzweige vgl. Regg. 102, 386 u. 414. Zur Verfasserschaft der beiden Schreiben vgl. Lohrmann, Register, S. 254f., 286.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 511, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0877-02-10_1_0_1_3_1_4730_511
(Abgerufen am 28.05.2017).