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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Papst Johannes (VIII.) bittet Karl, Bischof Wibodo von Parma, der ihn in Rom aufgesucht hat, wieder in Gnaden aufzunehmen.

Überlieferung/Literatur

Schreiben Johanns VIII., Epp. VII, S. 26f. Nr. 28. - Regg.: J-E 3065; Kehr, IP V, S. 415 Nr. 1.

Kommentar

Das Schreiben folgt im Register Johanns VIII. dem Schreiben an die Kaiserin Richilde, das auf den 16. November 876 datiert ist, mit dem auch sonst üblichen Hinweis: Data ut supra. - Wibodo, der unter Ludwig II. zum engsten Beraterkreis gezahlt hatte (vgl. Reg. 183 u.ö.), hatte sich im Nachfolgestreit durch sein Eintreten für die ostfränkische Linie in den Augen Karls deavouiert. Vgl. Dümmler II2,, S. 342; Riesenberger, S. 235; Lohrmann, Register, S. 254f.; Delogu, Vescovi, S. 14, 24f. - Im November hat Johannes VIII. auch ein Diplom Karls d. Kahlen für die Bischofskirche von Autun ( D KdK.216 von 859 Oktober 13) bestätigt ( J-E 3066), vgl. Tessier I, S. 545f.; s. auch J-E 3052 (Bestätigung von D KdK.378 für St-Philibert in Tournus); dazu D KdK.414.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 510, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0876-11-00_1_0_1_3_1_4728_510
(Abgerufen am 26.02.2017).