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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Ludwig verwendet sich genauso wie sein Oheim Ludwig (von Ostfranken) bei Johannes (VIII.) dafür, daß Erzbischof Willibert von Köln das Pallium erhält (interveniente dilectissimo filio nostro domno Ludowico imperatore augusto atque benignissimo eius avunculo Ludowico rege).

Überlieferung/Literatur

Erwähnt im Bewilligungsschreiben des Papstes an Willibert ( J-E 2988), Epp. VII, S. 315 Nr. 2 (auch Epp. VI, S. 256 Nr. 13). - Vgl. Regesten des Erzbistums Köln I, Nr. 252.

Kommentar

Das undatierte Schreiben, das das fortdauernde gute Einvernehmen zwischen Ludwig II. und dem ostfränkischen Hof belegt, ist wegen der gemeinsamen Intervention der beiden Ludwige nach den Treffen von Trient (Reg. 351) und Verona (Reg. 391) einzuordnen und hängt vielleicht mit letzterem zusammen; vgl. auch Dümmler II2, S. 367f. Zu Willibert (870-889) s. schon Reg. 304.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. D406, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0874-00-00_1_0_1_3_1_4623_D406
(Abgerufen am 22.01.2017).