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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Die Vasallen des Kaisers (vassi domni imperatoris) Conradus (Chuneradus), Sisemundus und Fraipertus wirken in dem Placitum mit, in dem - unter dem wechselnden Vorsitz des Herzogs Adalbert (von Tuszien) und des Bischofs Gerard von Lucca - die Klage eines gewissen Firmo gegen das Bistum Lucca abgewiesen wird. - [...] - a. imp. 24, Ind. 6.

Überlieferung/Literatur

Placitum, ed. Manaresi, Placiti I, Nr. 73 S. 265-269, bes. S. 266 Z. 5. - Reg.: Hübner, Nr. 277.

Kommentar

Den Beschädigungen des Pergaments des im Original überlieferten Placitum ist auch der Name des Schreibers zum Opfer gefallen. - Adalbert von Tuszien war 871 auf Bitten des Bischofs Gerard von Lucca vom Kaiser zum Missus bestellt worden, um den Güterentfremdungen des Bistums Lucca entgegenzuwirken ( M2 1250 = Reg. 339); vgl. Hofmeister, Markgrafen, bes. S. 335; Schwarzmaier, Lucca, S. 98f. Die Vasallen des Kaisers scheinen, soweit noch erkennbar, das Placitum mit unterzeichnet zu haben: Manaresi, a.a.O., S. 269 Z. 26ff. Zu Sisemund vgl. Schwarzmaier, a.a.O., S. 114, 190 (s. schon Reg. 105). Fraipertus (Flaipertus) und Conradus begegnen schon gemeinsam in Reg. 239 (vgl. auch Reg. 240).

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 370, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0873-06-27_1_0_1_3_1_4587_370
(Abgerufen am 24.07.2017).