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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Manardus de Amiterno (wüst bei San Vittorino, Com. L'Aquila) de loco Poze überträgt seinen Besitz am Berg S. Mauro dem zu erbauenden Kloster Casauria (ecclesia s. Trinitatis que sita est in Insula Piscarie, que dicitur Casa Aurea, monasterium edificatum esse debet) unter Abt Romanus. - Petrus not. domni imp. - a. imp. 23, Ind. 5. - Unter den Zeugen Agelmundus iudex Reatinus.

Überlieferung/Literatur

Charta des Manardus im Liber instrumentorum mon. Casaur., fol. 76v (unediert). Vgl. den Faksimiledruck.

Kommentar

Das Actum ist der Überlieferung zum Opfer gefallen, doch legen die Zeugen nahe, daß sich der Hof mit dem Kaiser immer noch im Reatinischen befand. - Die Charta wurde wahrscheinlich von demselben Notar geschrieben, der bereits in Reg. 345 tätig gewesen war. - Zu Casauria s. Reg. 338. S. Mauro war auch der Name einer am gleichnamigen Berg gelegenen Kirche (Zelle), die ein Jahr später an das neu gegründete Kloster Casauria fiel; vgl. Reg. 366.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 346, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0872-05-10_1_0_1_3_1_4563_346
(Abgerufen am 29.05.2017).