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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Lothar (II.) schenkt Ludwig auf dessen Wunsch (germanus noster clarissimus scilicet imperator Hludoguicus adiit maiestatis nostre clementiam) die zuvor von der Lütticher Kirche eingetauschte villa Hiberna (Inverno, Com. Inverno e Monteleone, Prov. Pavia) in der Grafschaft Lodi mit dem übrigen italischen Besitz der Lütticher Kirche zu freiem Eigen, so wie Ludwig es erbeten hat (iuxta expetitam seriem), mit der Maßgabe, daß er diesen Besitz der Kaiserin Angilberga überträgt (ut ipse demum eas clarissime imperatrici Ingelbergae tradat).

Überlieferung/Literatur

D Lo.II.29 ( M2 1311).

Kommentar

Die Schenkung beweist das gute Einvernehmen zwischen Ludwig und seinem Bruder, dem es damals offensichtlich darum ging, sich auch die einflußreiche Kaiserin zu verpflichten; vgl. in der Arenga: eos (scil. Ludwig und Angilberga) sine dubio fidei amicitiaeque nostrae ardentiores reddimus. Der Kaiser hat später Inverno tatsächlich an seine Gemahlin weitergegeben; vgl. M2 1236 (Reg. 268). - Vgl. auch das vorige Reg.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 253, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0866-05-17_1_0_1_3_1_4469_253
(Abgerufen am 23.03.2017).