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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Der Königsbote Hucbert und der Pfalzrichter Leo leiten im Auftrag des Kaisers (nos Hucbertus misso domni imperatoris ab eo ibi directo una simul cum Leonem iudice sacri palacii [auch: notanus domni imperatoris]) im Bischofshof (claustra domui episcopii) von Piacenza ein Placitum, in dem der Streit zwischen dem Erzpriester Raginaldus, Domkanoniker (von Piacenza) und Propst des Xenodochium in Larciano, und einem gewissen Rodoinus aus Septimo um die Leitung dieses Xenodochium zugunsten des Raginaldus und der Bischofskirche von Piacenza entschieden wird. - Petrus not. - a. imp. 9, Ind. 7. - Unterschrift der beiden Missi sowie u. a. eines Simpertus not., der mit dem gleichnamigen Hofrichter identisch sein dürfte.

Überlieferung/Literatur

Placitum, ed. Manaresi, Placiti I, Nr. 63 S. 227-229. - Regg.: Krause, Missi dominici, Nr. 173 S. 277; Hübner, Nr. 762.

Kommentar

Der Pfalzrichter Leo ist schon in dem Placitum von 854 August 25 (Reg. 126) bezeugt und begegnet auch später noch in ähnlichen Missionen; vgl. schon Ficker, Forschungen III, S. 13. Zu Simpertus s. Reg. 219 u.ö.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 176, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0859-02-00_1_0_1_3_1_4392_176
(Abgerufen am 21.07.2017).