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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,3,1

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Im Königsgericht im Beisein Ludwigs (in nostra presentia) wird dem Mailänder Diakon Anspert der Besitz, der ihm als Bußleistung für die Ermordung seines Bruders durch einen gewissen Ansprand zugefallen war, nun aber bestritten wird, als rechtmäßig zugesprochen (super quibus et denuo compos et victor existens [scil. Anspert] legaliter in se iure perpetuo res predictas debere respicere etiam scriptionis robore per iuditii certi definitionem prenotavi).

Überlieferung/Literatur

Deperditum eines Placitum, erwähnt in D Lu.II. M2 1212 von 857 Juni 20 (Reg. 160). Vgl. Hübner, Nr. 758.

Kommentar

Schon Lothar I. hatte den fraglichen Besitz dem Anspert, der vielleicht mit dem späteren Erzbischof identisch ist (vgl. das folgende Reg.), bestätigt; vgl. Dep. Lo.I.167.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,3,1 n. 159, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0857-06-20_1_0_1_3_1_4374_159
(Abgerufen am 24.06.2017).