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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl schreibt auf Bitten des Erzbischofs Hinkmar von Reims an Pippin (II. von Aquitanien) (litteras Karoli regis ad eundem Pippinum mitti obtinuit) bezüglich der Güter der Reimser Kirche in den Gauen Auvergne, Limousin und Poitou.

Überlieferung/Literatur

Brief, Deperditum, erwähnt in Flodoard, Historia III c. 20, ed. Stratmann, S. 268. -- D Ka. II. 103.

Kommentar

Das Schreiben betraf wahrscheinlich die während der Reimser Sedisvakanz entfremdeten Besitzungen der Reimser Kirche, deren Restitution Karl auf der Synode von Beauvais zugesagt hatte (Reg. 482); vgl. auch Regg. 495, 580. Flodoard erwähnt ein eigenes Schreiben Hinkmars an Pippin II. in der Sache (Schrörs, Hinkmar, Nr. 13 S. 519; Hinkmar, Briefe, ed. Perels, Nr. 13 S. 6), das durch den königlichen Brief unterstützt wurde. Mit Schrörs, Hinkmar, Anm. 8 S. 562, ist das Schreiben auf die Zeit zu datieren, da Karl Pippins Herrschaft in Aquitanien anerkannte, also nach der Einigung von Saint-Benoît-sur-Loire (Reg. 486) und vor Karls erneutem Eingreifen in Aquitanien im Frühjahr 848 (Reg. 590). Vgl. Lot / Halphen, S. 173f. Anm. 3.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 585, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0845-00-00_6_0_1_2_1_585_585
(Abgerufen am 05.12.2016).