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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl (?) empfängt einen Brief des Mönches Bernhard, der ihn daran erinnert, daß er (Bernhard) seinem kaiserlichen Vater als Gegenleistung für die Gewährung einer Bitte Kostbarkeiten überreicht hat, daß der Kaiser sie in Anwesenheit seiner jetzt verstorbenen Gemahlin, Attos und eines gegenüber Bernhard verschuldeten Juden, der Bernhard immer begleitete, in Xanten an den Adressaten des Briefes, den jetzigen König, weitergereicht habe; den erwähnten Juden habe er, Bernhard, nach Frankfurt an den kaiserlichen Hof schicken sollen, damit er dort getauft werde, und der Kaiser habe dann dessen Schulden gegenüber Bernhard begleichen wollen, ein Versprechen, das jedoch nicht eingehalten worden sei.

Überlieferung/Literatur

Brief des Mönches Bernhard (an Karl aus der Zeit nach 843 April 9?), ed. Dümmler, MGH Epp. VI, Nr. 2 S. 131 („c. 855“ ).

Kommentar

Vgl. zum Brief des Mönches Bernhard und zur Identifizierung der in ihm genannten Personen umfassend Reg. 68. Die Identität des Empfängers ist wie die aller anderen genannten Personen nicht sicher; falls es sich, wie Werner, Hludovicus Augustus, S. 77 m. Anm. 275, wahrscheinlich machen konnte, um Karl handelt, muß das Schreiben der Zeit nach dem Tode Judiths zugewiesen werden, da die Mutter des Empfängers als verstorben bezeichnet wird.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 362, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0843-04-19_2_0_1_2_1_362_362
(Abgerufen am 30.09.2016).