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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl erhält ein Schreiben des Lupus (von Ferrières), in dem dieser ihn bittet, sich nicht durch den Einfluß irgendeines Ratgebers in seiner Entscheidungsfreiheit beschneiden zu lassen, furchtlos gegenüber Mächtigen, wahrhaft und verschwiegen zu sein und in der Sorge um das Wohl aller (communis utilitas) zu handeln.

Überlieferung/Literatur

Lupus, Epp., ed. Dümmler, Nr. 64 S. 63-65; ed. Levillain, Nr. 31 S. 140-146.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung folgt Levillain, Étude 63 (1902), S. 117f.; Dümmler hatte auf 843-844 datiert. Beide sehen in der Warnung vor dem Einfluß eines Ratgebers eine Anspielung auf Adalhard; anders Severus, Lupus, S. 160 Anm. 7. -- Vgl. zum Inhalt Anton, Fürstenspiegel, S. 248-252; Krah, Die Entstehung, S. 236-239; zu Lupus Reg. 131, zuletzt Reg. 400. -- Vgl. noch Severus, Lupus, S. 158-164; Nusbaum, Lupus, S. 82f.; Martindale, The French aristocracy, S. 15; Scharff, Die Kämpfe, S. 23f. m. Anm. 52 S. 230.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 402, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0843-00-00_1_0_1_2_1_402_402
(Abgerufen am 10.12.2016).