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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl überträgt seiner Gemahlin Ermentrud als Morgengabe (per dotis titulum) Güter im Gau von Amiens (de [fisco] quod vocatur Raugia, in loquo (sic) qui dicitur Filcarias).

Überlieferung/Literatur

Deperditum, erwähnt in D Ka. II. 189 von 856 Oktober 3 für Corbie. -- D Ka. II. 13bis, in: Tessier II, S. 515.

Kommentar

Terminus post quem des Deperditums ist die Eheschließung zwischen Karl und Ermentrud am 13. oder 14. Dezember 842 (Reg. 341), Terminus ante quem die Erwähnung in D 189 von 856 Oktober 3, als Karl die hier Ermentrud übertragenen Güter auf ihre Bitte dem Kloster Corbie schenkte; wahrscheinlich erfolgte die Übertragung der Güter als Morgengabe für Ermentrud jedoch in unmittelbarem Zusammenhang mit der Heirat, also im Dezember 842. -- Der Besitz lag in Feuquières-en-Vimeu, dép. Somme, arr. Abbeville, con Moyenneville, und gehörte laut Aussage von D 189 zum Fiskus Roye, dép. Somme, arr. Montdidier.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 342, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0842-12-13_2_0_1_2_1_342_342
(Abgerufen am 07.12.2016).