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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl, Ludwig (d. Dt.), Karlmann (Sohn Ludwigs d. Dt.) und ihre Heere treffen am folgenden Tag gegen Mittag (in crastinum hora fere diei sexta, Nithard) in Koblenz ein, begeben sich sofort (protinusque, Nithard) in die Kirche St. Kastor zum Gebet und hören dort die Messe.

Originaldatierung:
(in crastinum)

Überlieferung/Literatur

Nithard III, c. 7, ed. Lauer, S. 112/114; Ann. Xantenses, ad a. 842, ed. Simson, S. 12; Ann. Bertiniani, ad a. 842, ed. Grat, S. 41. -- Vgl. BM2 1370k.

Kommentar

Datum und Uhrzeit nennt Nithard; die Ann. Xantenses und die Ann. Bertiniani erwähnen nur die Ankunft. Die Entfernung zwischen Mainz und Koblenz über Bingen von fast 90 km war damit trotz der schwierigen Strecke (siehe Reg. 296) in kurzer Zeit und hohem Tempo zurückgelegt worden. -- Zum damals vor der Stadt gelegenen Stift St. Kastor in Koblenz vgl. Heyen, Das bischöfliche Kollegiatstift, S. 51-54; Goldmann, St. Kastor, S. 29-41. -- Vgl. zur Sache noch Meyer von Knonau, Über Nithards vier Bücher, S. 40; BM2 1091b; Dümmler, Geschichte I, S. 174; Lot / Halphen, S. 50; Nelson, Charles the Bald, S. 123; Krah, Die Entstehung, S. 139.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 297, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0842-03-18_1_0_1_2_1_297_297
(Abgerufen am 11.12.2016).