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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl und Ludwig (d. Dt.) empfangen die durch Lothars (I.) eigene Gesandten überbrachte Botschaft, er wolle nichts (keine Entscheidung) ohne eine Schlacht (se nihil absque prelio velle).

Überlieferung/Literatur

Nithard II, c. 10, ed. Lauer, S. 68. -- Vgl. BM2 1084c.

Kommentar

Vom Zusammentreffen Karls und Ludwigs bis zum Empfang der Gesandtschaft waren laut Krah, Die Entstehung, S. 71, drei Tage vergangen. -- Nithard weist darauf hin, daß Lothar I. die ihm unterbreiteten Angebote (Reg. 203) als wertlos zurückgewiesen habe (veluti pro nihilo ducta, Lodharius sprevit); gleichzeitig sei er aufgebrochen, um Pippin II., der sich von Aquitanien aus näherte, entgegenzuziehen. -- Vgl. Meyer von Knonau, Über Nithards vier Bücher, S. 27; Dümmler, Geschichte I, S. 153; Cram, S. 27f.; Pietzcker, Die Schlacht, S. 327; Nelson, Violence, S. 99.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 204, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0841-06-00_4_0_1_2_1_204_204
(Abgerufen am 29.09.2016).