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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Überfälle der Normannen und deren Abzug: Die Normannen brennen am 24. Mai das Kloster Jumièges nieder; das Kloster Saint-Wandrille kauft sich am 25. Mai für eine Summe von 6 Pfund frei; am 28. Mai kommen Mönche aus dem Kloster Saint-Denis und zahlen den Normannen 26 Pfund Silber für die Befreiung von 68 Gefangenen; der vom König (Karl) beauftragte Wulfard (Reg. 165) und seine Leute (Vulfardus regius homo cum populo) ziehen gegen die Normannen, die sich jedoch nicht auf einen Kampf einlassen und am 31. Mai das Land verlassen.

Überlieferung/Literatur

Chronicon Fontanellense, ad a. 841, ed. Pertz, S. 301, ed. Laporte, S. 75; Ann. Bertiniani, ad a. 841, ed. Grat, S. 37.

Kommentar

Vgl. Dümmler, Geschichte I, S. 197 Anm. 1; Vogel, Die Normannen, S. 85; Guillotel, Le temps des rois, S. 258; Krah, Die Entstehung, S. 116f., 243 Anm. 125; zur Zahlung der Mönche von Saint-Denis auch Coupland, The Frankish tribute payments, S. 73. -- Zu Wulfard siehe Reg. 165.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 198, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0841-05-24_1_0_1_2_1_198_198
(Abgerufen am 09.12.2016).