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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl beantwortet eine Beschwerde des Lupus (von Ferrières) über die Habgierigkeit eines gewissen Agius, der den Rechten und Einkünften des Klosters (Ferrières) in Orléans Schaden zugefügt hat, mit dem Hinweis, er wünsche, daß in dieser Sache das Gesetz beachtet werde (ut ea in re lex conservaretur se velle responderit).

Überlieferung/Literatur

Lupus, Epp., ed. Dümmler, Nr. 21 S. 29f.; ed. Levillain, Nr. 24 S. 114-120, hier S. 116.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung ergibt sich aus dem Amtsantritt des Lupus als Abt von Ferrières (840 Dezember 13) und der Datierung des Schreibens, in dem Lupus die Vorkommnisse Bischof Jonas von Orléans berichtet (840 Ende Dezember -- 841 Januar); zur Datierung siehe voriges Reg. -- Lupus hatte die Angelegenheit Karl vorgetragen (questus fuerim domino nostro), wobei nicht klar ist, ob dies persönlich oder brieflich geschah. -- Bei Agius, einem Verwandten des Bischofs Jonas von Orléans, handelt es sich vielleicht um den späteren Bischof von Orléans, Nachfolger des Jonas. Zu Lupus, Abt von Ferrières, siehe Reg. 131; zu Jonas Reg. 110.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 144, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0840-12-13_3_0_1_2_1_144_144
(Abgerufen am 01.10.2016).