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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,2,1

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Karl empfängt Lupus nach dessen Rückkehr aus Ferrières, läßt sich über die Maßnahmen gegen Abt Odo unterrichten (post sollemnem exceptionem quaesivit quidnam de praefato abbate fecissem) und entläßt ihn mit der Erlaubnis (accepta ... licentia), nach Ferrières zurückzukehren.

Überlieferung/Literatur

Lupus, Epp., ed. Dümmler, Nr. 21 S. 29f.; ed. Levillain, Nr. 24 S. 114-120, hier S. 118.

Kommentar

Zur Sache siehe bereits Reg. 131. Lupus war nach dem 22. November nach Ferrières gezogen, hatte Odo dort noch angetroffen, mußte aber am 30. November wieder aufbrechen, da er am 3. Dezember Karls Hof, der sich wohl noch in Orléans aufhielt, erreichen wollte. Lupus muß hier einige Tage verweilt haben, denn erst am 12. Dezember erreichte er Ferrières erneut; für die Reise von 80 km waren etwa 3-4 Tage erforderlich. -- Lupus berichtete nach eigener Auskunft Karl bei dieser Gelegenheit, daß er Odo aufgefordert hatte, das Kloster bis zum 3. Dezember zu verlassen, und daß Karl ihm daraufhin Erlaubnis erteilt habe, nach Ferrières -- als Abt, wäre zu ergänzen -- zurückzukehren. Lupus erreichte das Kloster am 12. Dezember (pridie idus decembres), fand Odo dort noch vor, befahl ihm, das Kloster in der Nacht zu verlassen und trat sein Amt als Abt am 13. Dezember an.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,2,1 n. 133, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0840-12-03_1_0_1_2_1_133_133
(Abgerufen am 25.09.2016).