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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Raubzug der Ungarn durch Baiern nach Alamannien; auf dem rückzug werden sie am Inn von einem baierisch-alamannischen heer unter führung des herzogs Arnolf von Baiern, der brüder Erchanger und Berthold und des grafen Udalrich angegriffen und 'vernichtet'; nur 30 mann sollen entkommen sein. Ann. Alam., Sangall, mai., Aug., Cont. Regin. Das Chr. Suev. un. M. G. SS. 13,66 und Herimanni Aug. chr. berichten zu 912 die niederlage der Ungarn am Inn und zu 913 unmittelbar vor Hattos tod wieder einen einfall derselben in Alamannien, von dem die andern quellen nichts wissen, also sicher ein irrtum vgl. schon Dümmler Ostfränk. Reich 2. A. 3,591 n. 4. Die Ann. Ratisbon. M. G. SS. 17,583 erwähnen nur die verwüstung Baierns. Das Fragm. de Arnulfo duce ib. 570 rühmt von ihm: per ipsum populus christianus de sevienti gladio paganorum est redemptus. Während die Ann. Alam. beim sieg am Inn Arnolf an erster stelle nennen, lassen die Ann. Sangall. den sieg durch Erchanger, Berthold und Udalrich auxiliante illis nepote eorum Arnolfo, optimo duce Baioariorum, erfochten werden.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 2088a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0913-00-00_1_0_1_1_0_4473_2088a
(Abgerufen am 27.09.2016).