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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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verleiht dem bischof Diotolf von Chur auf dessen klage, dass in seinem bistum viele unordnungen und gewalttätigkeiten geschehen, welche nur mit hilfe des königs gebessert werden können, nach rat seiner getreuen, des bischofs Salomon (Konstanz), des pfalzgrafen Erchangar, Perahtolds, Chuonrads, Heinrichs und der übrigen anwesenden edlen sowie der vornehmen Churs die vollmacht bei gewalttaten gegen das gut der kirche gleich der übrigen bischöfen das inquisitionsverfahren einzuleiten und durchzuführen (latentia quaeque sacramentis populi investigare vgl. Brunner in Wiener SB. 51,467, Forschungen z. Gesch. des deutschen und franz. Rechtes 208), verbietet den im gegensatz zu andern kirchen hier eingebürgerten missbrauch, dass die hörigen der kirche eine dreissigiährige eriährungsfrist ihrer freiheit beanspruchen, und befiehlt dem bischof und dessen nachfolgern in allen gerechten dingen gehorsam zu leisten. Salomon canc. adv. Piligrimi archicapp. Or. Chur (A). Eichhorn Ep. Cur. pr. 21 ex arch. Cur. (A) = Böhmer Acta Conr. 16; *M. G. DD. 1,12 aus A.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 2081, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0912-09-25_1_0_1_1_0_4463_2081
(Abgerufen am 11.12.2016).