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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem kloster St. Gallen auf bitte des abts und bischofs Salomon von Konstanz und auf fürsprache des erzbischofs Hatho (Mainz), seines bruders Eburhard und andrer getreuer die von seinen vorfahren urkundlich verliehenen vorrechte, immunität mit königschutz, den gebannten eid gleich den bischöfen der stadt Konstanz und dem kloster Reichenau und freie abtwahl sowie den besitz, welchen bischof Salomon für seine dienstbeflissenheit und für hofdienst von den kaisern Karl und Arnolf und könig Ludwig zu geschenk erhalten und an das kloster vergabt hatte, nämlich die kleine abtei Pfävers in Churrätien gemäss der übergabsurkunde (909 dez. 28, Wartmann UB. 2,362 vgl. no 1972), den hof Weyern im Thurgau, den ort Schwaningen im Albgau und den hof Oberndorf im Baargau mit einer taufkirche. Salomon canc. adv. Piligrimi archicap. Gleichzeitige k. (A) und k. s. XI in. (B) St. Gallen. Neugart C. d. Alem. 1,560 e coll. Haller = Wirtemberg. UB. 1,208 = Böhmer Acta Conr. 9; Wartmann UB. 2,368 aus A; *M. G. DD. 1,5 aus A, B; facsim. von A und B Chr. Gotwic. 94,106 = N. Traité 1,69. Über die überlieferung Sickel KU. in der Schweiz 8. Ist Ekkehards erzählung (no 2071c) richtig, so liegt hier, wie wahrscheinlich auch in no 2072, spätere beurkundung der in St. Gallen vollzogenen handlung vor.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 2075, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0912-03-14_1_0_1_1_0_4452_2075
(Abgerufen am 10.12.2016).