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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem bistum Eichstädt unter bischof Erchanbald auf bitte und mit algemeiner zustimmung seiner auf dem in Ulm gehaltenen reichstag versammelten getreuen, der bischöfe Salomon (Konstanz), Dracholf (Freising) und Meginpert (Seben), der grafen Sigihard, Arnolf, Erichangar, Odalric, Perchtold, Chuonrad, Herimann, Liutfred und Iring, den besitz, welchen seine vorfahren, sein blutsverwandter Ludwig (IV) urkundlich und er selbst dahin geschenkt, nämlich die abtei Herrieden (no 1984), Ahausen (no 1909) mit 3 andern orten (darunter Faranpah vgl. no 2007), einen teil des forstes bei Weissenburg (no 1840), die kirche in Velden mit einem in der früheren urkunde (deperd.) näher bezeichneten fischteich in der Pegnitz und schenkt iährlich 3 wildschweine, 3 hirsche und ebensoviele tiere nebst 300 fischen, die von den iägern und fischern des Veldener forstes gefangen werden. Salomon canc. adv. Piligrimi archicapp. Büttner Franconia 2,59 aus k. s. XVIII = Böhmer Acta Conr. 8 = M. G. DD. 1,3, wesentliche besserungen aus k. von 1714 von Öfele in SB. der bayer. Akad. 1892 s. 122. Interpolirt die pönformel (busse 10 pfund gold, 100 pfund silber) ungewöhnlich die schenkung von wild und fischen, die besitzbestätigung unbedenklich vgl. die vorbemerkungen in M. G. DD. 1,3.- Ausstellort Velden a|d. Pegnitz nö. Nürnberg.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 2074, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0912-03-05_1_0_1_1_0_4450_2074
(Abgerufen am 28.09.2016).