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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Fahrt dahin zu schiff, da der kranke kaiser schon sehr geschwächt war, gegen Isanrich (no 1936d), der fortwährend in aufruhr gegen den kaiser sich als herrn des landes geberdete (tyrannidem suam sine cessatione contra regem exercens); tief erzürnt beschloss der kaiser Mautern (a|d. Donau bei Krems), wo Isanrich sich festgesetzt hatte, anzugreifen; nach hartnäckigem widerstand muss sich dieser mit seinen leuten ergeben; während er als gefangener nach Regensburg geführt wird, gelingt es ihm zu entkommen; er flieht zu den Mährern und mit ihrer hilfe macht er sich ganz zum herrn des vordem genommenen landes (eines teils der Ostmark). Ann. Fuld. - Bald nach dem Regensburger reichstag war auch wieder ein baierisches heer gegen Mähren entsandt worden; verwüstend drang es im lande ein und befreite Zwentibold und seinen anhang aus der veste, in der er eingeschlossen war; die Baiern zündeten dieselbe an und führten Zuentibold 'aus mitleid' mit sich nach ihrer heimat. Ann. Fuld. Damit war der mährische bruderkrieg beendet, aber zu ungunsten des schützlings Arnolfs, Moimir blieb allein herr des landes.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1955a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0899-00-00_1_0_1_1_0_4253_1955a
(Abgerufen am 10.12.2016).