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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt dem von seinen vorfahren hochgehaltenen kloster St. Gallen, über das er, obgleich er bei seinem regierungsantritt allen provinzen des reichs, ia den einzelnen ständen und menschen, besonders den bistümern und klöstern ihre alten rechte (leges, scita, canones atque regulas) gewährleistete, nach der pro quorundam hominum negligentia et incautela erfolgten absetzung des abts (Bernhard vgl. no 1847a und urk. Ludwigs IV 903 iuni 24) seinen getreuen kaplan Salomon zum abt bestellt hatte, der sich aber, im kloster angelangt, von den frommen und königstreuen brüdern nachträglich wählen liess, auf dessen bitte das von seinem urgrossvater kaiser Ludwig (no 663), dessen sohn könig Ludwig (no 1410, teilweise vorlage vgl. no 1353 und seinem oheim Karl (no 1582, 1647) - sein vater Karlmann war immer auf kriegrszügen - verliehene privileg der freien abtwahl, königschutz und immunität. Engilpero not. adv. Theotmari archicapp. *Or. St. Gallen. Status eccl. et monast. s. Galli 37; Wartmann UB. 2,286. Ausser dem or. ist noch der von Salomon eingereichte entwurf dieser urk. in bücherschrift erhalten, Tangl im N. arch. 25,347.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1875, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0892-07-02_1_0_1_1_0_4109_1875
(Abgerufen am 27.09.2016).