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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(Franconofurt pal. r.) schenkt Megingoz, einem vasallen des bischofs Erchanbold von Eichstädt, in der villa Phaldorf, zu Harlanden u. Santhasolanta, quae antea in potestate Curinri Agni fuere. Engilpero not. adv. Theotmari archicapp. Ind. VII. Regest mit protokoll ex or. aus einem Eichstädter archivrepertorium des 18. iahrh. SB. der bayer. akad. 1893 s. 293 no 6, nur protokoll in abschr. Peutingers (hs. 243 Stuttgart bibl.) Archival. Zeitschr. N. F. 5,278 no 6. Inhaltlich in enger beziehung zu urk. von 895 mai 5 no 1906, welche Megingoz den von Hildigard, graf Engildeo und vogt Sigo an den genannten orten entrissenen besitz zurückgibt. Wahrscheinlich ist an stelle des sinnlosen 'Curinri Agni', für das der herausgeber Oefele 'camere regie', für diese zeit iedenfalls unzulässig, vermutet, einer iener namen (Hildegard oder Engildeo) einzusetzen. Die urk. fügt sich nicht in das itinerar u. Oefele p. 299 hält sie deshalb für verdächtig. Dieser grund allein würde nicht genügen, da verderbung der daten oder nichteinheitlichkeit der datirung vorliegen könnte. Der dürftige auszug selbst gestattet kein sicheres urteil. Für die echtheit spricht, dass das protokoll richtig, in titel u. rekognition von no 1906 unabhängig ist, wie es allem anschein nach auch der text war, der nach den von Peutinger mitgeteilten anfangsworten mit 'notum sit' begann, während no 1906 eine arenga u. eine andere publikationsformel aufweist.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1856, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0891-03-06_1_0_1_1_0_4081_1856
(Abgerufen am 30.09.2016).