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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(Matahhoua villa r.) bestätigt der kirche von Salzburg auf bitte des erzbischofs Deotmar sämtliche aufgezählte besitzungen, einkünfte und gerechtsame. Hebarhardus not. adv. Grimaldi archicap. *Angebl. or. s. X, vielfach beschädigt, von den iahresdaten nur a. inc. ... XV, regis II. (beides von einer späteren hand, welche auch eine zeile im text, 'et Retilinstein-Maximil' interpolirte, auf rasur) in origentali Francia, ind. VIII (A), k. s. XII mit a. inc. 885 (B), ch. s. XIII (kammerbücher) 1 f. 52 mit a. inc. 885, ind. V, a. imperii eius II (C), Wien staatsarch. Iuvavia anh. 112 ex autogr. (A); Kukuljevic C. d. Croatiae 1,70 ex autogr. (A). Zahn Steiermärk. UB. 1,12 aus A; extr. Steph. Salagii De statu eccl. Pannon. 4,382 ex copia a Prayo missa mit a. inc. 875 (aus B), Fejér C. d. Hung. 1,193 ex arch. r. Bavariae (aus B), 1,120 aus Salagi, Jaksch M. hist. Carinth. 3,24 aus ABC; regest mit topogr. erläuterungen Unpartheyische Abh. 5 ex dipl. s. XIV (älteste erwähnung). Fälschung aus der zweiten hälfte des 10. iahrh. (unter erzbischof Friedrich auf grundlage von no 1444 und zwar, wie sich aus der nachahmung der schrift und der gleichen stellung des siegels zwischen signumzeile und rekognition ergibt, nach der k. s. X; vorlage für die bestätigungen Ottos II von 977 okt. 11 und 982 mai 18, welche zuerst die preceptio Arnolfi regis erwähnt, sowie Ottos III von 984 okt. 7, M. G. DD. 2,185,319 (beide or.), 393; zweck der fälschung den Salzburger besitz nach der niederwerfung der Ungarn namentlich auch im osten u. südosten zu sichern, sie erweitert dafür die in no 1444 gegebene liste der besitzungen, stattet sie mit grenzbeschreibungen n. mancherlei gerechtsamen und giebigkeiten (iagd, fischerei, holzung, zehnten, mauten, zöllen, bannbussen u. a.) aus; dass die fälschung erst nach 977 nach der ersten urk. Ottos II und vor 984 angefertigt wurde, ist gegenüber dem formellen bestand ebenso wenig wahrscheinlich als die annahme Erbens, Mittheil. des Instituts f. öst. GF. 10,607, dass für die überlieferung in C eine andere und ältere fassung als in A vorgelegen sei; die beiden wesentlichen abweichungen betreffen nur die etwa s. XI in A interpolirte stelle, welche C gleich der urk. Ottos II von 977 in der ursprünglichen fassung gibt, während B bereits die interpolation enthält, und in der datirung, die, in A nur no 1444 übernommen, ebenfalls vom interpolatou zurecht gerichtet wurde (= B), in C nur durch änderung der indiktionszahl und der königsiahre in a. imperii der signumzeile (Arnolfi serenissimi imperatoris) angepasst ist, eine gutgemeinte besserung, die man wol auch dem kopisten zutrauen darf. Über die schon von Salagi angenommene unechtheit Dümmler De Arnulfo 186 vgl. Ostfränk. Reich 1,618 n. 15, Meiller Salzburger Reg. 55, Hirsch Jahrb. Heinrichs II 1,45 n. Eine tabellarische zusammenstellung der hier und in den andern bestätigungsurk. genannten besitzungen von Felicetti in Beitr. z. Kunde steierm. GQ. 9,19 vgl. auch Brunner in Berliner SB. 52 (1885),1185 n. 2.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1850, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0890-11-20_1_0_1_1_0_4074_1850
(Abgerufen am 25.09.2016).