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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt der kirche von Wirzburg auf bitte des bischofs Arn laut der vorgelegten urkunden seiner vorfahren Pippin (deperd.), Karlmann (deperd.) und kaiser Ludwig (deperd.) den zehnten teil der von den Ostfranken und Slaven an den königlichen fiskus zu leistenden iahresabgabe, in ihrer sprache steora oder ostarstuopha (vgl. Grimm Rechtsalterth. 4. A. 1, 413, Waitz VG. 2. A. 2, 560) geheissen, in den gauen Waldsassen, Taubergau, Wingartweiba, Iagst-, Mulach-, Nekar-, Kocher-, Ran-, Gollach-, Iph-, Hassgau, Grabfeld, Tullifeld, Saale-, Werngau, Gozfeld und Badanachgau sowie den zehnten des bodenerträgnisses (de omni collabaratu) von 26 königlichen fiskalgütern (darunter Ingelheim, Kreuznach, Nierenstein, Umstadt, Salz, Hammelburg). Asbertus canc. adv. Deotmari archicapp. *Or. (von derselben hand, welche auch no 1834-36 schrieb, das tagesdatum in den leergelassenen raum nicht eingetragen) München (A). Eckhart Francia or. 2,895 e ch. = Falckenstein Ant. Nordg. 2,160, Thüring. Chr. 1,354; M. B. 28, 97 aus A = Wirtemberg. UB. 1,192, mit verbesserungen aus dem or. 3,464. Zweifelsohne gleichzeitig mit der vorangehenden urk. vgl. Ficker Beitr. z. UL. 2,306. Wörtlich bestätigt von Heinrich I M. G. DD. 1,43 vgl. urk. Ottos III ib. 2,521.

 

Verbesserungen und Zusätze:

über die osterstuopha jetzt auch Rübel, Die Franken 273.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1837, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0889-11-21_4_0_1_1_0_4051_1837
(Abgerufen am 27.09.2016).