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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt der matrone Engilbirga (famule Christi) auf die durch ihre tochter, seine verwandte Irmingard, überbrachte bitte den von seinen vorfahren urkundlich verliehenen besitz im italienischen reich, im besonderen das neue kloster in der grafschaft Brescia (S. Salvatore in Brescia), die nonnenklöster des h. Marinus, des h. Thomas und Reginae (vgl. no 1240) in Pavia, (die abtei) Caput. Trepium (vgl. no 1636) und die villa Sparovaria in der grafschaft Piacenza, die villen Fagida (vgl. no 1546), Massimi und Locarno in der grafschaft Lodi und die villa Sesto in der grafschaft Bergamo (vgl. no 1245, 1636) mit der verfügung, dass der ganze besitz nach ihrem ableben ihrer tochter zufalle. Asbertus canc. adv. Deotmari archicapp. Or. Parma staatsarch. aus S. Sisto in Piacenza, *M. G. Campi 1,471 ex arch. s. Sixti = Cod. Lang. 573. Vgl. die besitzbestätigungen Ludwigs d. D. no 1518 und Karls III no 1602,1636, 1757. Angilberga hatte sich vorsichtig auch schon von Berengar 888 mai 8 ihren reichen besitz bestätigen lassen, Muratori Ant. 6,345 B. 1289; wenn sie ietzt auch die bestätigung Arnolfs einholt, so prägt sich darin ein ergebnis der Berengar gegenüber zur geltung gebrachten oberhoheit (no 1806b) aus.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1816, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0889-05-12_1_0_1_1_0_4024_1816
(Abgerufen am 04.12.2016).