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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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schenkt dem kloster Reichenau auf bitte des abts Hatho bisher zur grafschaft Adalperts, Scherra genannt, gehöriges gut in der villa Donaueschingen (Esginga) im gau Berchtoldsbaar, das graf Adalpart dort zu lehen hatte, mit den zinsleuten. Aspertus canc. adv. Theotmari archicapp. *Sehr beschädigtes or. Karlsruhe, von der datirung nur erhalten zu beginn der zeile 2 oberschäfte mit kürzungszeichen, a. reg. II, actum Forahcheim mit der apprekation, von hand s. XV, welche auch beschädigte stellen des textes und die datirung von no 603 ergänzt, übergeschrieben tagesdatum non. iun., a. inc. 879, ind. VII. Dümgé 79 mit a. inc. 889; Fürstenberg. UB. 5,26. - Auch auf grundlage dieser urk. wurde im ersten viertel des 12. iahrh. von demselben fälscher, der auch no 161, 162 für Kempten, 992 für Lindau, 1402 für Rheinau, 1610 für Reichenau lieferte, eine fälschung angefertigt, welche, die schenkung auf Suntheim und Aufen ausdehnend, dieselbe an die von Hatho erbaute cella Hathonis in insula Sindleozesowa fallen lässt, Hatho zum erzbischof und gevatter (compater) des königs macht und die leute von Aufen unter die ausschliessliche iurisdiction des vom abt oder propst bestellten magister censualis stellt, *Angebl. or. Karlsruhe (vom siegel nur ein bruchstück erhalten, das kein sicheres urteil über die echtheit gestattet) mit der gleichen rekognition und der datirung aus der echten urk.: non. iun. (damit ist auch dieses tagesdatum beglaubigt) a. inc. 889, ind. VII, a. reg. 11; actum Forcheim mit dem zusatz: coram multis principibus (vgl. no 161,1402, 1610), gedr. Fürstenberg. UB. 5,26 (der echten urk. gegenüber gestellt) vgl. Dümgé 80 n*; extr. in übersetzung s. XV in Gall Oheims Chr. von Reichenau 84. publ. des lit. ver. in Stuttgart 68, hg. von Brandi Quellen und Forsch. z. Gesch. der Abtei Reichenau 2, 60; nachweis der fälschung von Brandi Die Reichenauer Urkundenfälschungen (Quellen und Forsch. 1) 36, 52 no 39 mit Schriftprobe t. 5 und Lechner in Mittheil. des Instituts f. öst. GF. 21, 71 mit schriftprobe.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1815, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0889-05-05_1_0_1_1_0_4023_1815
(Abgerufen am 30.04.2017).