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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(-) bestätigt dem kloster Reichenau (Augia) auf bitte des bischofs Liutward von Vercelli und des abts Ruodhoh laut der ihm im kapitelsaal vorgelegten urkunde seines grossvaters k. Ludwig die villa Dettingen, die von Iuncramm und Folcrat an den fiskus zu leistenden abgaben in der villa Allensbach, den von Ratold von den villen Wahlwies, Liggeringen und Rörnang an den fiskus gezalten zins (bis hieher = no 1747) und die kleine villa Rörnang im fiskus Bodman, welche sein urgrossvater Karl, der grosse kaiser, urkundlich auf fürbitte der königin Hiltigard, des grafen Kerolt und des bischofs Iohann von Konstanz mit ausnahme eines an seinen iäger Wenehard (vgl. urk. Arnolfs 896 apr. 27 no 1918) geschenkten mansus an die kammer der mönche zur beköstigung ihrer schuster, kürschner und tuchwalker mit einem wald für warme bäder vergabt hatte. Rekognition und datirung = no 1746. *Angebl. or. P. XII Karlsruhe. Brandi Die Reichenauer Urkunden-Fälschungen 127 mit schriftprobe t. 9,13 no 32, abbild. des rekognitionszeichens t. 1; Dümgé 78 n. unvollständig; extr. in deutscher übersetzung s. XV in Gall Öhems Chr. von Reichenau 84. publ. des liter. ver. in Stuttgart 61, Brandi Quellen und Forsch. z. Gesch. der Abtei Reichenau 2,56 mit apr. 21. Fälschung des custos Odalrich um die mitte des 12. iahrh., rescribirt auf einer urk. Ludwigs d. D., von deren ursprünglichem bestand nur das rekognitionszeichen des Comeatus (843-858) und das ietzt beschädigte siegel Ludwigs d. D. (gemme) belassen, die datirung aber abgeschnitten wurde; die ietzige datirung von der hand des fälschers von no 1746, 1747 vgl. Brandi Reichenauer Urkunden-Fälschungen 33, 56, 70, Lechner in Mittheil. des Instituts f. öst. GF. 21,78. Zwei urk. Karls III wurden in Reichenau in der fälschung no 162. 231 (ietzt auch gedr. M. G. DD. Kar. 1,298, 317) rescribirt vgl. auch Wiener SB. 92,501.

 

Verbesserungen und Zusätze:

über die (echten) tiron. noten Tangl im Arch. f. Urkundenforschg. 1, 153 mit facs. fig. 28.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1748, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0887-04-16_3_0_1_1_0_3922_1748
(Abgerufen am 05.12.2016).