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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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bestätigt den kanonikern des klosters St. Martin (in Tours) auf bitte der genossenschaft laut der vorgelegten urkunden seines oheims Karl (vgl. B. 1652, 1586) und seines vetters Ludwig (878 sept. 5 B. 1838, vorlage), der privilegien des papstes Nicolaus (Mabille Pancarte noire 140 no 135, fehlt bei Jaffé) und der bischöfe sämmtliche ihnen zugewiesene, unter der verwaltung des dekans und seniors stehende güter (pancartam vgl. betr. die einzelnen güter urk. Karls d. K. B. 1701, 1745, 1822, 1751, Chr. s. Martini Bouquet 9,316), verleiht dem kloster und dessen besitzungen in Francien, Austrien, Neustrien, Burgund, Aquitanien, Provence, Deutschland, Italien und in andern provinzen immunität mit königschutz wie zu zeiten seines grossvaters Ludwig (vgl. no 629), seines oheims Karl und könig Ludwigs und befiehlt die zehnten und neunten sowol von den fron- wie lehengütern an das für edle und arme bestimmte hospital zu liefern; busse 600 solidi gold. Amalbertus canc. adv. Liutardi canc. Reg. in Francia IIII. Neuere k. Paris bibl. nat. verzeichnet Mabille Pancarte noire 105 no 74. Martene Coll. 1,218 e ch. s. Mart. = Bouquet 9,349; erwähnt Mabillon Ann. 3,256. Über die fassung Wiener SB. 92,430, 432, 449, 453; vorlage für no 1730, 1751. - Ausstellort verderbt aus Silviaco, Servais, Aisne arr. Laon.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1723, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0886-08-22_1_0_1_1_0_3888_1723
(Abgerufen am 01.10.2016).