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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Ankunft mit einem 'ungeheuren' heer circa autumni tempora; der kaiser sendet den grafen Heinrich (ducem Austrasiorum vgl. Waitz VG. 5,48) mit streitkräften nach Paris voraus; Heinrichs pferd stürzt bei einer rekognoscirung in eine der von den Normannen vorgerichteten fallgruben und schleudert ihn zu boden; er wird von den hervorstürzenden Normannen erschlagen und der waffen beraubt, die leiche wird nur nach hartem kampf vom grafen Ragner den feinden entrissen; der kaiser ist über den tod Heinrichs sehr bestürzt. Ann. Vedast., Regino 887 mit der ungenauen zeitangabe: aestivo tempore, antequam segetes in manipulos redigerentur und der weiteren nachricht, dass Heinrich in St. Médard in Soissons bestattet wurde, Ann. Fuld. IV, V (H. marchensi Francorum, qui in id tempus Niustriam tenuit, über diese bezeichnung vgl. Waitz in Forschungen 3. 159), Abbo II, 217, Ann. Alam. cont. M. G. SS. 1,52. Heinrich fiel am 28. aug., Ann. necrol. Fuld. M. G. SS. 13,186; seine grabschrift Dümmler Ostfränk. Reich 2, A. 3,170 n.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1723a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0886-00-00_1_0_1_1_0_3889_1723a
(Abgerufen am 05.12.2016).