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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Fahrt dahin. Ann. Fuld. IV (ed. Kurze 103). - Absendung Liutwards nach Rom: papst Hadrian III war auf der reise zum kaiser zu S. Cesario am Panaro (in villa Viulza chara super fluvium Scultinna, V. Stephani V, Watterich V. pont. 1,718) gestorben und in Nonantula bestattet worden (V. Stephani, Ann. Fuld. IV); der kaiser war darüber sehr betrübt, quod in tali negotio (vgl. no 1712a) voti compos effici non posset; als er aber erfährt, dass die Römer, ohne seine zustimmung einzuholen (eo inconsulto), die weihe des neugewählten papstes Stephan vollzogen hatten, entsendet er Liutward und einige römische bischöfe, um Stephan abzusetzen, ein auftrag, der unerfüllt blieb, da der papst dem kaiser sein von mehr als 30 bischöfen, sämmtlichen kardinälen, dem niedern klerus und den vornehmen laien, die ihn alle einstimmig gewählt hatten, unterzeichnetes wahldekret durch legaten übersandte. Ann. Fuld. IV (der ausdruck: eius ordinationi subscripserunt ungenau vgl. Liber diurnus ed. Sickel no 58-60); nach der V. Stephani VI, Watterich 1,718, war der kaiserliche missus (auch augustalis legatus), den Hadrian III mit dem bischof Johannes von Pavia zum schutz der stadt zurückgelassen hatte, bei der etwas gewalttätigen berufung nach der wahl und mindestens bei der besitzergreifung des laterans nach der wahl anwesend. - Friedensschluss zwischen Arnolf und Zuentibold (vgl. no 1691c): pax in oriente inter Arnolfo et Zuentibaldo praesentibus scilicet Baioariorum principibus iusiurando constare firmatur, Ann. Fuld. V (ed. Kurze 114).

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1716a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0885-00-00_1_0_1_1_0_3870_1716a
(Abgerufen am 09.12.2016).