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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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restituirt dem kloster St. Remy (s. Remigio) auf bitte des erzbischofs Folco von Reims die einst entrissenen güter im herzogtum Thüringen, im gau Ripuarien et in pago Rostinse (verderbt aus Roslinse vgl. urk. Ottos I 952 sept. 9 M. G. DD. 1,237 or., w. der Saar von deren nebenfluss Rossell, Longnon Atlas hist. text 116) in comitatu Blesinse (an der Blies ö. der Saar, Longnon 115). Segoinus not. adv. Liutwardi archicanc. K. s. XVII ex ch. Coll. Baluze 46 Paris bibl. nat. Mittheil. des Instituts f. öst. GF. 16,216. Benützt für die fälschung auf den namen Karls d. Gr. no 479 (ietzt auch M. G. DD. Kar. 1,425). Die güter in Thüringen (in no 1689: Scaumstatt, Morthus, Adlistat?) werden nach Flodoard, Hist. Rem. III, 10 M. G. SS. 13,484, nebst andren gütern schon von Ludwig d. D. urkundlich (deperd.) restituirt (hier: in Sconerunstat et in Helisleba, nach Dobenecker Reg. Thur. 1,56 no 253 Schönstedt bei Langensalza, während der zweite ort fraglich bleibt). Auch sonst hatte sich Hincmar in sachen der besitzungen der Reimser kirche in Thüringen brieflich an Ludwig d. D. u. a. gewandt, Flodoard Hist. Rem. III, 20, 23, 24.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1689, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0884-06-30_1_0_1_1_0_3824_1689
(Abgerufen am 27.09.2016).