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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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Gesandtschaft des papstes, erwähnt in dem schreiben Johanns VIII an die kaiserin Riccardis und den bischof Liutward von Vercelli: sed et hoc deprecamur, ut pro eo, quod apud Ticinum eodem episcopo (Petro familiari) ea, quae nos illi commiseramus, ipsi augusto necessaria exponente animus illius contra hunc est turbatus, tua instantia, quidquid illud fuerit, omnino aboleatur .. quoniam haec non contumaciter auf contra augustalem dignitatem protulerat, sed zelo dei ductus ad nos inefficax redire nolebat. Migne 126, 950, Jaffé Reg. pont. 2. ed. 3380. In diesem etwa ende märz erlassenen schreiben, das derselbe bischof Petrus überbringt, klagt der papst in bewegten worten über seine bedrängnisse durch die Sarazenen, die ietzt noch viel ärger geworden seien, als sie vor der ankunft des kaisers waren, die, wenn er nicht die so oft vergeblich erbetene hilfe erhielte, ihm gefangenschaft oder den tod bringen müssten; er bittet die kaiserin und den erzkanzler ihren ganzen einfluss beim kaiser aufzuwenden, ut omnibus omnino necessitatibus aut omissis aut certe suspensis s. matris suae calamitati subveniat et conculcationem, immo perditionem illius advertens, antequam pereamus, citissimum conferat adiutorium aut congruum sine mora donet consilium, und zu erwirken, dass Angilberga (vgl. no 1609a), wie der kaiser ihm versprochen, aus ihrer gefangenschaft nach Rom entlassen werde. Die entlassung Angilbergas erfolgte nach Ann. Bert. (Hincm.) 882 erst im herbst, aber die folgende urk., wol eigentlich rückgabe des mit beschlag belegten besitzes, zeigt, dass ihre rehabilitation schon damals beschlossene sache war, allem anschein nach eine unmittelbare folge der vom papst angerufenen intervention.

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1635a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0882-00-00_1_0_1_1_0_3739_1635a
(Abgerufen am 26.09.2016).