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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I

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(Romae coram d. papa Johanne et multis principibus) bestätigt dem kloster Reichenau auf bitte des papstes Johann und seiner gemahlin Richgarda und nach rat vieler fürsten den besitz, welchen laut der auf geheiss des abts Rudho von mönchen dieses klosters überbrachten urkunde sein bruder Karlmann an 6 orten in Italien geschenkt hatte. Inquirinus not. adv. Liutwardi archicanc. Nur a. inc. 881, ind. IIIIX. *Angebl. or. s. XII mit falschem siegel Karlsruhe. Dümgé 74; extr. in deutscher übersetzung s. XV in Gall Öhems Chr. von Reichenau 84. pul. des liter. ver. in Stuttgart 62, Brandi Quellen und Forsch. z. Gesch. der Abtei Reichenau 2,56. Fälschung, rescribirt auf einem radirten diplom, von dem nur mehr der rest eines rekognitionszeichens unter dem siegel erhalten ist (Dopsch in Mittheil. des Instituts f. öst. GF. 14,668), angefertigt in der ersten hälfte des 12. iahrh. von einem fälscher, der auch weitere rescribirte fälschungen für Kempten, no 161, 162 (diese auf einem radirten diplom Karls III, M. G. DD. Karol. 1,298) lieferte, Lechner in Mittbeil. des Instituts f. öst. GF. 21,69 mit schriftprobe vgl. Brandi Reichenauer Urkundenfälschungen (Quellen und Forsch. 1) 11,36, 52 no 25 mit schriftprobe t. 5; damit erledigen sich meine früheren bemerkungen in Wiener SB. 92,485

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Empfohlene Zitierweise

RI I n. 1610, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0881-00-00_1_0_1_1_0_3708_1610
(Abgerufen am 28.09.2016).